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[Article: Neusiedler See | Diskussion ]
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[Edit]1 Windsurfen Neusiedler See

Windsurfen_Neusiedler_See_1.jpg



[Edit]1.1 Anfahrt

Von Deutschland kommend– Salzburg über die A1 Richtung Wien – am Knoten Seinhäusl auf die A21 – in Wien immer Richtung Budapest (A23 / A4). Abfahrt entweder Neusiedl am See oder Gols/Weiden (Podersdorf).

[Edit]1.2 Bedingungen

Windgarantie gibt es am Neusiedler See leider keine. Es kann schon mal vorkommen, dass sich tagelang kein Blatt rührt. Wer zum Neusiedler See fährt, tut gut daran, im Frühjahr ab April oder im Herbst bis Ende Oktober anzureisen. Die Windstatistik ist dann recht respektabel.

Der wichtigste Wind ist der Nordwest, im wesentlichen von durch- oder vorbeiziehenden Fronten verursacht. Der Nordwestwind, der etwa 70 % der Windtage ausmacht, wird von den Ausläufern des Alpenhauptkammes bis zum See gelenkt, koppelt durch das Leithagebirge noch einmal an höhere Luftschichten an und lässt sich dann in den brettebenen Seewinkel hinunter.

Seltener, aber auch nicht zu verachten ist der Südwind. Es ist ein mittlerer bis starker Schönwetterwind, der schon mal Wellen bis zu einem Meter aufschaukelt.

Prinzipiell kann man folgende Regel aufstellen. Der Nordwestwind beginnt mit dem Eintreffen einer Schlechtwetterfront und flaut im Zentrum des Schlechtwetters ab. Mit Abzug der Front gibt es dann meistens sehr gute Bedingungen mit Sonnenschein und Starkwind. Der Südostwind weht meist wenige Tage vor einem Wetterumschwung und wird im Tagesverlauf stärker.

[Edit]1.3 Spots

Windsurfen_Neusiedler_See_5_2.jpg Der beliebteste Spot, vor allem bei NW, W, SW, S ist Podersdorf am See der bekannte Fremdenverkehrsort und Austragungsort des alljährlichen PWA-Freestyle Weltcups. Der Nordwestwind kommt in Podersdorf leicht schräg auflandig und stärker als an den anderen Spots. Wer länger bleiben will, für den empfiehlt sich der Campingplatz als Zugang. Tagesgäste können über den Nord- und den Südstrand ans Wasser. Der Nordstrand ist aufgrund seiner Größe empfehlenswerter. Es gibt eine Vielzahl kostenloser Parkmöglichkeiten und einen breiten kilometerlangen Strand mit Seezugang. Wer Windsurfen will sollte die Einteilung in Bade- und Surfbereich beachten. Der Südstrand neben dem Campingplatz ist kleiner aber durchaus als Startplatz gut geeignet. Für Kinder stehen an beiden Stränden große Spielplätze zur Verfügung. Der Eintritt beträgt ca. 13.50 Euro incl. Surfbrett. Leider ist der Strand von Podersdorf am See gerade im Sommer oft ziemlich voll.

Ideale Alternative, besonders aus Südostwind , ist Weiden am Nordufer des Sees. Der Wind bläst über die ganze Länge des Sees und lässt dort die besten Wellen brechen. Für die Familie gibt neben der Liegewiese einen Kinderspielplatz, Trampolin, eine Minigolfanlage und einen Beachvolleyballplatz.

Als alternative Spots bei Nordwind sind die besten Wellen in Illmitz zu finden. Der Seezugang ist nur über eine Mauer möglich, trotzdem ist der Spot für Wellenliebhaber sehr zu empfehlen. Auch hier gibt es einen großen Parkplatz und vor allem eine riesige Liegewiese mit Kinderspielplatz.

Eine weitere Alternative ist Breitenbrunn. Hier hat man außerdem bei Nordwest oder West absolutes Flachwasser und eine geschützte Bucht, also optimal zum Halsen üben bzw. erste Gleitversuche zu starten. Der Strand liegt in einer geschützten Bucht, also auch zum Lernen eine tolle Alternative Richtige Spitzentage gibt es auch hier bei (seltenem) Süd oder Südostwind: Es läuft dann eine schöne Welle, so dass auch einige Locals von den anderen Spots kommen. Hier gibt es einen weiteren, aber kleineren Campingplatz als in Podersdorf.

Relativ unbekannt aber gerade bei den Slalom und GPS-Speedfahrern sehr beliebt ist der benachbarte, wesentlich kleineren Zicksee.

[Edit]1.4 Webcam/Windmessung/Wetter

Webcam live aus Podersdorf (http://www.usd.at/de/wetter/webcam-live.html)

Feratel.com Webcam Neusiedl (http://www.feratel.com/index.php?id=7&L=0)

Wetterstation Sport Schneider (http://www.sport-schneider.com/content/view/25/65/)



Fotos: Claudio Fackelmann

Last changed: 26.02.2012 15:24 (CID: 621) by Rainer Motloch
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