Der Spot von La Palme hat einmal mehr bewiesen, warum er zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für Speedsurfer geworden ist. Bei einer weiteren unvergesslichen Session am Mittwoch, dem 1. Juli, ließen die anwesenden Rider die Rekordmarken explodieren: 4 Weltrekorde und 7 nationale Rekorde wurden auf der Seemeile gebrochen – vorbehaltlich der Bestätigung durch das WSSRC.
Und das ist noch nicht alles: Der heutige Donnerstag verspricht ebenfalls spannend zu werden, mit dem Duell zwischen den beiden Männern in Rot, Antoine Albeau und Cédric Bordes, die nicht nachgeben wollen, sowie natürlich dem Kampf der Frauen zwischen Jenna Gibson und Heidi Ulrich.
Die beeindruckenden Zahlen vom 1. Juli:
Antoine Albeau (Windsurfen): 44,97 nds über 1853 m – Weltrekord
Jenna Gibson (Windsurfen): 40,13 nds über 1853 m – Weltrekord
Robbie Douglas (Kitesurfen): 42,75 nds über 1853 m – Weltrekord
Gunnar Asmussen (Windsurfen): 42,23 Knoten über 1853 m – Deutscher nationaler Rekord
Um das Leistungsniveau richtig einzuordnen, muss man wissen, dass die meisten Windsurfer noch nie eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Knoten (über eine oderzwei Sekunden) überschritten haben. Weltweit gibt es nur sehr wenige, die auf offener See eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 44 Knoten über 500 Meter erreicht haben. So wird deutlich, welche Meisterleistung es ist, die Seemeile – 1853 Meter auf offener See – mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 44 Knoten für Antoine und Cédric sowie mit 40 Knoten für Jenna Gibson zurückzulegen.
Denn im offenen Meer herrschen im Vergleich zum künstlichen Kanal wie etwa in Lüderitz anspruchsvollere und technisch schwierigere Bedingungen, um die Leistungsgrenzen des Windsurfens zu erweitern: Wind, der über die 1.853 m hinweg schwankt, Windlöcher, Böen, kleine Sandbänke, möglicherweise kleine Wellen – all das sind Risiken, die es zu überwinden gilt.




