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DM Speedsurfen

Der neue Deutsche Meister im Speedwindsurfen 2018 - Michael Naumann.


Die Deutschen Meisterschaften in der Disziplin Speedsurfen werden jährlich in der Orther Reede im Westen der Insel Fehmarn ausgetragen. Die Bucht bietet Schutz vor größeren Wellen und die Möglichkeit bei allen Windrichtungen den Regattakurs mit relativ flacher Wasseroberfläche auszulegen.

Fehmarn wurde in der ersten Septemberwoche von spätsommerlich warmer Witterung geprägt. Es stellten sich zunächst moderate Ostwinde um 5 Windstärken ein, vereinzelt auch starke Böen, und es konnte ein 500 m Kurs im östlichen Teil der Bucht ausgelegt werden. Am Abend des 2. September konnte in böig wechselnden Bedingungen zunächst frei auf dem Kurs trainiert werden, bevor am Montag bei konstanteren stärkeren Windverhältnissen gleich drei Wertungsrennen über den Tag verteilt ausgetragen wurden. Maximalgeschwindigkeiten lagen bei 64 km/h (34,5 Knoten) und 500 m – Durchschnittswerte bis zu 60,3 km/h (32,5 Knoten). Rennen eins gewann Michael Naumann (GER-14) aus Warnemünde vor Uwe Sören Schmidt (GER-710) aus Bremerhaven und dem amtierenden Deutschen Meister Ralf Ewers (GER-12) aus Schloß Holte bei Bielefeld. Platz vier sicherte sich der Fehmarner Michael Brozio (GER-27) vor Heiko Michaelsen (GER-420) aus Hamburg.

Nach kurzer Pause ging es erneut 90 Minuten über den Kurs. Diesmal sicherte sich Uwe Sören Schmidt den Sieg, gefolgt von Michael Naumann, Heiko Michaelsen, Michael Brozio und Ralf Ewers. Am Nachmittag folgte Rennen Nr. 3, das Michael Naumann für sich entschied. Auf den weiteren Plätzen folgten Uwe Sören Schmidt, Ralf Ewers, Michael Brozio und Torsten Mallon (GER-818) aus Hamburg. Am Ende des Tages lauteten die „Top Fünf“ wie folgt: Michael Naumann (3,4 Punkte) und Uwe Sören Schmidt (4,7 Punkte) an der Spitze des Feldes, gefolgt von Ralf Ewers (11 Punkte), Michael Brozio (12 Punkte) und Heiko Michaelsen (14 Punkte), bester Jugendlicher Henrik Ewers, bester Youngster Michel Gutbier. In der Damenwertung lag Anja Kruse (GER-535) aus Hannover vor Birgit Höfer (GER-117) aus Albershausen und Katrin Nürnberg (GER-604) aus Lübeck. Es folgten zwei Tage sonniges Wetter mit Leichtwind ohne die Möglichkeit auf Rennen. Am Donnerstag setzte erneut stärkerer Ostwind ein, so dass ab 16 Uhr zwei Rennen ausgetragen werden konnten. Der Kurs wurde jedoch auf 250 m Wegstrecke verkürzt, da bis zur einbrechenden Dämmerung gefahren werden sollte. So blieb das Fahrerfeld räumlich enger zusammen und für Sicherheit konnte durch die Regattaleitung besser gesorgt werden.

Ergebnisse Rennen 4: Michael Naumann, Michael Brozio, Uwe Sören Schmidt, Manfred Merle (GER-82) aus Peine und Ralf Ewers. Rennen 5 ging erneut an Uwe Sören Schmidt, gefolgt von Michael Naumann, Ralf Ewers, Michael Brozio und Manfred Fuchs (GER-119) aus Hamburg. Spitzengeschwindigkeiten lagen ähnlich zum ersten Renntag bei 64 km/h und auf 250 m die Durchschnittswerte bei 62,5 km/h (33,7 Knoten). Das Spitzen-Trio blieb unverändert (Michael Naumann 4,1 Punkte und Uwe Sören Schmidt 5,3 Punkte, Ralf Ewers 14 Punkte), jedoch waren die Top 2 nach wie vor eng zusammen und surfen den DM Titel unter sich aus. Freitag wechselte die Wetterlage auf leichte Südwestwinde mit gelegentlichen Regenschauern. Für den Finaltag am Samstag wurden vormittags 5-6 Windstärken, Böen bis 7 mit Sonnenschein gemeldet. Das Fahrerfeld war hoch motiviert auch mit kleineren Segeln noch schneller als in den bisherigen Rennen zu surfen. Leider blieb die Windstärke am Samstagmorgen unterhalb der Vorhersage und die Fahrer gingen erneut mit Segeln zwischen 7,0 und 8,5 m2 auf den 250 m Kurs. Rennen 6 gewann erneut Michael Naumann vor Uwe Sören Schmidt, Uwe Michelchen (GER-90) aus Hamburg, Manfred Merle und Ralf Ewers. Zum Ende des Rennens schwächelte der Wind bereits am unteren Windlimit, so dass kein weiteres Rennen mehr gestartet werden konnte. Während der Abbauarbeiten auf dem Eventgelände und finalen Auswertung der Rennen drehte der Wind allerdings nochmal auf und die Vorhersage traf leider etwas zu spät ein.

In der Deutschen Meisterschaft 2018 hatte Michael Naumann zum siebten Mal in seiner Regattalaufbahn die Nase vorn, gefolgt von Uwe Sören Schmidt und Vorjahresmeister Ralf Ewers. Die Damenwertung sichert sich Anja Kruse (GER-535), gefolgt von der Vorjahressiegerin Birgit Höfer (GER-117) und Katrin Nürnberg (GER-604). In der Jugendwertung siegte Henrik Ewers vor Michel Gutbier und Patrick Feldmann.

Die Regatta wurde neben den Rennen durch eine Vielzahl von Aktivitäten ergänzt. Zum Auftakt stellte Gunnar Assmussen (GER-2) aus Flensburg, der Deutsche Meister im Speedsurfen von 2010 und aktueller Vize-Meister in der Disziplin Slalom, sein neues Speedmaterial für seinen im Oktober/November 2018 geplanten Weltrekordversuch im Kanal von Lüderitz/Namiba vor. In der Flauten-Disziplin „Bojen-Weitwurf“ siegte erneut Armin Höfer (GER-76). Manfred Merle, Ralf Ewers, Michael Naumann und Timm-Daniel Köpke gaben einen Workshop zu Materialtrimm von Segeln, Boards, Finnen und verschiedenen Fahrstilen.

Hier geht es zu den Ranglisten DM 2018 und Fehmarn-Pokal 2018:

Rangliste – DM 2018
Ergebnisse Fehmarn-Pokal 2018