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BD GPS Speed Challenge

Niederländer Twan Versput neuer Speedsurf-Champion / Björn Dunkerbeck und die Berlinerin Anne Schindler Vizeweltmeister


Überraschung bei der Dunkerbeck GPS Speed Challenge: Jahrhundert-Sportler Björn Dunkerbeck verpasst bei der Speedsurf-Weltmeisterschaft seinen 43. WM-Titel. Am Hochgeschwindigkeits-Spot Matas Blancas vor Fuerteventura setzte sich Twan Versput aus den Niederlanden durch. Anne Schindler aus Berlin beendete den Wettkampf als beste deutsche Teilnehmerin auf Rang zwei.

Nach sechs Tagen voller Highspeed-Rennen auf dem Atlantik kürte die International Speed Windsurfing Class (ISWC) den Niederländer Twan Versput zum neuen Champion im Speedsurfen. Der 24-Jährige folgt damit auf Organisator und Rekordweltmeister Björn Dunkerbeck, der den Wettkampf auf dem zweiten Platz vor Markus Emanuellson aus Schweden beendete. „Ich gratuliere Twan zu seinem Sieg! In seinem Alter so schnell zu sein, ist eine ganz besondere Leistung. Natürlich war mein Ziel der erste Platz, und den möchte ich im kommenden Jahr zurückerobern“, so Dunkerbeck. Mit dem achten Platz wurde Kai Kaufmann aus Wipperfürth bester Deutscher in der Herrenwertung.

Auch die nächste Generation Dunkerbeck stand bei guten Windbedingungen auf dem Board. Der erst 13 Jahre alte Liam Dunkerbeck beendete den Wettkampf auf dem fünften Rang des Junioren-Tableaus. Angst vor den Großen hat der Filius nicht: Auch im Herren-Wettkampf ging der Sohn von Björn Dunkerbeck mit auf das Wasser. Beste deutsche Nachwuchs-Fahrerin war die Münchnerin Alexa Escherich mit dem dritten Platz. Jonas Thyme aus Dänemark siegte in der Youth Fleet.

Aus deutscher Sicht war Anne Schindler die erfolgreichste Teilnehmerin. Die Berlinerin holte einen guten zweiten Platz bei den Damen. An Zara Davis war allerdings kein Vorbeikommen – die Engländerin entschied jeden Heat für sich und verteidigte ihren Weltmeister-Titel. Auf Rang drei schloss Miriam Rasmussen aus Norwegen die Dunkerbeck GPS Speed Challenge ab.

Bei der Speedsurf-Weltmeisterschaft stand die Jagd nach Geschwindigkeit im Vordergrund. Ausgestattet mit modernsten GPS-Systemen, maß die Rennleitung in sieben Läufen die Durchschnittsgeschwindigkeit der Sportler auf einer Strecke von 250 Metern. Organisator Björn Dunkerbeck zieht ein positives Fazit: „Die Veranstaltung war erneut ein voller Erfolg für uns. Alle 55 Teilnehmer zeigten eine tolle Leistung und pushten sich gegenseitig zu immer höheren Geschwindigkeiten. Im kommenden Jahr werden wir die schnellsten Windsurfer erneut auf Fuerteventura begrüßen und Action auf dem Wasser bieten.“