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Surfen mit GPS

So, nun hab ich auch schon seit ein paar Wochen so ein GPS-Gerät. Angemeldet bei GPS-Speedsurfing war ich auch gleich. Und ja, ein paar schnelle sind da schon dabei……ich auch….bald!
Das Ding erst mal einrichten, gut dass ich jemanden kenne, der auch so ein Teil hat und wusste wie es eingestellt wird. Wenn das einmal gemacht ist, wird es ganz einfach – einschalten, lossurfen, danach wieder ausschalten, das entspricht ganz meinen technischen Fähigkeiten – super!

Also gleich mal beim ersten etwas besseren Wind an den Arm gemacht und losgesurft, wieder zurück am Strand drauf geschaut  - lauter Zahlen und Werte ständig im Wechsel. Viel zu aufgeregt war ich um das am Strand zu ergründen. Also ab nach Hause, Speicherkarte aus dem GPS in den Computer, Software gestartet und……ahhhhh,  so schaut das aus. Aber, Moment……da stimmt doch was an dem Gerät nicht, Maximum 46 komma irgendwas Stundenkilometer, ich war doch viel schneller! Durchschnittsgeschwindigkeit:  Gibt’s ja gar nicht, das hat wohl gemessen als ich vom Strand zum Auto gegangen bin!

Ein paar Tage später, guter Wind, ich schnell an den Strand, Segel aufgebaut, Finne ins Board, Anzug an, Trapez an – raus aufs Wasser, gleich im gleiten, gut Druck im Segel. GPS-Gerät? Mist, im Auto liegen lassen. Zurückfahren? Nein, egal, dann halt beim nächsten Mal. An dem Tag war ich richtig schnell, ganz sicher. Waren ja auch gute Bedingungen, schöner gleichmäßiger Wind, kaum Kabbelwasser, da geht es auch richtig schnell!

Beim nächsten Mal….böiger Wind, ab und zu im gleiten, meist aber nur für ein paar hundert Meter. Trotzdem in ein paar Böen stark abgefallen, irgendwie wollte ich nicht wieder enttäuscht werden von meinen Speeddaten. Naja, wie zu erwarten, toll war es nicht, aber wenigstens etwas besser als beim letzten Mal.

Kurz darauf, wieder an den Strand, guter Wind, schnell aufgebaut, gleich aus Wasser! Stopp, das GPS…… liegt Zuhause neben dem Computer……….Egal, es war ein toller Tag, sehr guter Wind, ich hab sogar auf das kleinere Segel wechseln müssen. Heute war ich gut schnell, ganz sicher, schade dass ich das GPS nicht mithatte, wäre sicher gut gewesen…

Dann hatte ich an das GPS-Geräte gedacht, am Strand angekommen, gleich aufgebaut obwohl der Wind gar nicht so gut gewesen ist, Anzug an, GPS an den Arm und los. Zwei, dreimal war ich im gleiten, danach war der Wind weg. Ausgewertet hab ich die aufgezeichnete Datei gar nicht, konnte ich mir ja vorstellen wie die aussieht.

So geht mir das immer wieder – hab ich das Teufelsding am Arm , sind die Bedingungen so schlecht, dass ich mich frage, ob ich nicht gleich aufhören soll. Aber – vergesse ich es im Auto, oder gar zuhause…..Bedingungen vom Feinsten, und schnell bin ich………..schnell…….

Falls Du mich also am Strand mit dem TeufelsGPSding am Arm siehst, pack zusammen, verbringe den Tag mit etwas was Dir Spaß macht. Geh Radfahren, geh bummeln mit Deiner Freundin…windsurfen kannst Du heute vergessen……